Roma Büro Freiburg e.V.
Roma Büro Freiburg e.V.

Christliche Roma singen und Musizieren auf dem Markplatz von Freiburg 2012

Auftritt der bulgarische Roma Musikgruppe aus Mannheim Jungbusch auf der 8. April Feier des Roma Büros in Freiburg

8. April 2013 der internationale roma tag

TAG UND NACHT DER TOLERANZ - 19. 4

Im Rahmen der Straßenbahn-Aktion  "Gegen Rassismus - Für Vielfalt"  und zur Premiere des Tanz-Poesie-Film Cross Over "Weit vom Auge - Weit vom Herz" - einem Stück von jugendlichen Kriegsflüchtlingen, einige Roma sind darunter, über ihre Erfahrungen von Flucht, Krieg und Leben zwischen den Kulturen spielte die Roma Büro Band  am Theater mitsamt Gedichten bis zum Theaterbeginn.

Internationaler Roma-Tag in Freiburg

Foto: veranstalter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DAS E-WERK in Freiburg veranstaltet heute, Dienstag, gemeinsam mit dem Verein Romabüro den "Internationalen Tag der Roma". Der Schwerpunkt liegt auf den jungen Roma der 2. Generation, die sich in Deutschland heimisch fühlen. Start ist um 16 Uhr im E-Werk, Eschholzstraße 77, mit dem Film "Roma in Freiburg" und ab 16.45 Uhr einer Diskussion über die aktuelle Lebenssituation der Roma-Jugend. Anschließend gibt es ein vielfältiges Programm mit Musik, Breakdancern, einer Ausstellung und der multikulturellen Balkan Brass Band Prallasound (Foto) aus Tübingen ab 20.30 Uhr. Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei. (FOTO: VERANSTALTER)

"Freiburg stimmt ein"

am sonntag, 15. juni 16-22uhr

Spielen auf 12 Plätzen über 70 Bands. Die Roma Musik Gruppen mit ihren Hip-Hop Tänzern sind ab 16Uhr aud dem Else-Liefmann-Platz in Weingarten, Binzengrün.

Feiern mit Existenzangst

Roma Frühlingsfest mit Musik, Speis und Trank am 5. Mai ab 16 Uhr auf dem Anwesen Ensisheimer Str.20/ nahe der Eisstadion

Improvisiertes Mini-Konzert: Am Schlagzeug (als Dritter von rechts) Valdet Gasnjani (21). Foto: Ingo schneider

                 

 Es gab spontane und ungewohnte Zusammenschlüsse: Zum Beispiel, als ein Geiger, ein Schlagzeuger und ein Keyboarder gemeinsam loslegten – eine rumänisch-mazedonische Truppe. Auf dem Innenhof des Roma-Büros in der Ensisheimer Straße wurde am Montag nicht nur Musik geboten. Es gab auch Pasta, traditionelle "Pleskavice" – das sind Frikadellen – und vor allem: Gespräche. Es war der erste Tag des Roma-Frühlingsfests, das sich an Georg Herdelezi orientiert, der als Heiliger gilt.

Keyboard und Schlagzeug werden immer schneller, der Geiger hält mühelos mit. Am Schlagzeug sitzt Valdet Gasnjani (21), er hat nur begrenzt Zeit zum Feiern – um 21 Uhr beginnt seine Schicht bei einem Fastfood-Unternehmen, dort arbeitet er Vollzeit. Er stammt aus dem Kosovo, lebt seit mehr als zwei Jahren in Freiburg, spricht fließend Deutsch und spielt seit seiner Kindheit Schlagzeug. Zurzeit lebt Valdet Gasnjani in einer Art Schock: Vor kurzem kam die Nachricht, dass er abgeschoben werden soll. Seine Eltern können bleiben, er ist der Einzige, der in den Kosovo geschickt wird – er hat dorthin keine Verbindung. Tomas Wald, der Leiter des Roma-Büros, schätzt die Zahl der Freiburger Roma auf bis zu 1400, zwischen 700 und 800 leben nach seinem Überblick mit unsicherem Aufenthaltsstatus, immer von Abschiebung bedroht. Das Roma-Büro arbeitet vor allem mit Jugendlichen, rund 200 nehmen an Angeboten teil, sagt Tomas Wald.

In welcher Situation sie in Freiburg leben, davon haben Philipp Schulz und Clemens Feucht (beide 17) bisher keine Ahnung. Sie sind Schüler, schreiben Arbeiten über die Lage der Roma. Was wissen sie? "Weltweit leben viele in Slums", sagt Philipp Schulz. "Es gibt viele Vorurteile ihnen gegenüber", sagt Clemens Feucht. Die beiden sind beim Frühlingsfest, um sich umzuschauen – genau wie der Musiker Zeus Held und der Publizist Stefan Sinn, die Bands für das Musikfestival "Freiburg stimmt ein" Mitte Juni suchen: "Hier gibt’s interessante Fusionen."

Das Frühlingsfest verbindet alle Roma, sagt Tomas Wald. Es dauert drei Tage, am ersten wird öffentlich gefeiert, danach in den Familien. Am Grill steht Marian Gazer (16) und brät Hamburger – Roma-typisch: "Mit viel Zwiebeln und Pfeffer." Er lebt mit seiner Mutter in der Flüchtlingsunterkunft Hammerschmiedstraße, geht auf die Karlschule und will Automechaniker werden. Seine Zukunft ist ungewiss: Er hat eine Duldung.

Solche Schicksale machen Heide Simon wütend. Sie war lange Lehrerin und arbeitet bei der Initiative "Zeit für Kinder" mit, die Patenschaften für Roma-Kinder vermittelt. "Die Stadt müsste sich viel stärker und mit einer klaren Position einsetzen, auch wenn das Regierungspräsidium über Abschiebungen entscheidet. Es ist schamlos, was wir da tun – wie wir entgegen allen Menschen- und Kinderrechtschartas junge Menschen in höchst prekäre Lebenslagen abschieben!"

Das Frühlingsfest der Roma hat begonnen – auch im Roma-Büro, das zu Begegnungen einlud.

ROMA BAND

Roma Büro Band am Münster zum internationalen Jugendtag 12. 4

Sommernachtsfest 2011

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Donnerstag ab  19 Uhr

Offenes Treffen, Zusammen-Kochen Beratung und Information ...

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